Judenfeindliche Passionsdarstellungen, röm.-kath. Kirche St. Laurentius, Küstelberg

Ein historisches Gemälde zeigt Soldaten, die einen Mann zwingen, ein großes Holzkreuz zu tragen, während Zuschauer in Gewändern zusehen. Im Hintergrund sind eine Steinmauer und ein vergittertes Fenster zu sehen. (Text mit KI erstellt)

Beschreibung

Die kanonischen Evangelien nennen drei Gruppen, die in unterschiedlicher Weise an der Festnahme, Verurteilung, Auslieferung und Kreuzigung Jesu beteiligt waren: die Römer als Besatzungsmacht, den Sanhedrin als oberstes religiöses Gremium des Judentums und die Anhänger der Sadduzäer in Jerusalem. Die übereinstimmenden Textstellen dieser Evangelien lassen klar erkennen, dass der römische Statthalter Pontius Pilatus Jesus zum Tod am Kreuz verurteilte und seine Soldaten die Kreuzigung ausführten. 

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Antisemitische und anti-schwarz-rassistische Darstellungen auf Kreuzwegstationen, röm.-kath. Kirche St. Antonius Einsiedler, Wiemeringhausen

Ein Gemälde, das Jesus mit einer Dornenkrone zeigt, umgeben von vier Männern in antiker Kleidung. Ein Mann ist als römischer Soldat gekleidet, während ein anderer ein weißes Tuch in der Hand hält. Die Szene wirkt düster, die Gesichter spiegeln Besorgnis und Trauer wider. (Text mit KI erstellt)

Beschreibung

Die Kreuzwegbilder in der römisch-katholischen Kirche St. Antonius Einsiedler in Wiemeringhausen zeigen auffällige Parallelen zu den bereits von spuren-sichtbar-machen.de dokumentierten Kreuzwegbildern von Franz Kaup in der Kirche St. Laurentius in Brilon (Rösenbeck). Es liegt die Vermutung nahe, dass die Bilder in Wiemeringhausen entweder direkt auf Kaups Werke zurückgreifen oder beide auf eine gemeinsame Vorlage verweisen. Unabhängig von der genauen Entstehungsgeschichte transportieren die Darstellungen jedoch antisemitische und rassistische Stereotype, die tief in den problematischen Bildtraditionen des 19. und 20. Jahrhunderts verwurzelt sind.

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Reproduktion der judenfeindlichen Gottesmordlegende auf Kreuzwegbildern, röm.-kath. Kirche St. Katharina, Olsberg (Assinghausen)

Ein Relief zeigt Jesus, wie er ein Kreuz trägt; um seinen Kopf ist ein Heiligenschein zu sehen. Er wird von drei Männern flankiert – einem in Blau, einem weiteren in Rot mit einem Hut und einem Soldaten in Rüstung –, die jeweils Schriftrollen oder Gegenstände in den Händen halten. (Text mit KI erstellt)

Beschreibung

Die kanonischen Evangelien benennen klar die Verantwortlichen für die Festnahme, Verurteilung und Kreuzigung Jesu: Pontius Pilatus, der römische Statthalter, verurteilte Jesus zum Tod am Kreuz, und römische Soldaten führten die Hinrichtung aus.1 Außerbiblische Quellen bestätigen, dass allein die Römer das Recht zur Verhängung der Todesstrafe besaßen. Für Jüdinnen und Juden galt die Kreuzigung zudem als Zeichen des Verfluchtseins durch Gott.2

Die Kreuzwegstationen in St. Katharina in Assinghausen reproduzieren dennoch die Gottesmordlegende, indem sie die Verantwortung und Durchführung der Kreuzigung Jesu auf Jüdinnen und Juden verlagern.

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Judenfeindliche Kreuzwegbilder, röm.-kath. Kirche St. Margaretha, Paderborn (Dahl)

Zwei Männer begutachten einen großen Holzbalken. Der eine hält eine Schriftrolle in der Hand und schirmt seine Augen ab, als würde er in die Ferne blicken, während der andere auf den Balken hinunterblickt. Beide tragen Kleidung im historischen oder biblischen Stil, und der Hintergrund ist dunkelblau. (Text mit KI erstellt)

Beschreibung

Die kanonischen Evangelien benennen klar die Verantwortlichen für die Festnahme, Verurteilung und Kreuzigung Jesu: Der römische Statthalter Pontius Pilatus verurteilte Jesus zum Tod am Kreuz, und römische Soldaten führten die Hinrichtung aus.1 Außerbiblische Quellen bestätigen, dass allein die Römer das Recht zur Verhängung der Todesstrafe besaßen. Für Jüdinnen und Juden galt die Kreuzigung zudem als Zeichen des Verfluchtseins durch Gott.2

Die Kreuzwegstationen in St. Margaretha in Paderborn-Dahl greifen dennoch auf judenfeindliche Narrative zurück, die eine Beteiligung von Jüdinnen und Juden an der Kreuzigung Jesu nahelegen.

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Drei Jahre spuren-sichtbar-machen.de – Erfolg, aber kein Grund zur Pause!

Eine verwitterte Steinmetzarbeit eines Gesichts ist in die Wand eines historischen Gebäudes eingelassen, unter einer Dachkante mit einer Metalldachrinne. Der Hintergrund zeigt einen Teil eines Ziegeldachs und einen blauen Himmel mit Wolken. (Text mit KI erstellt)

Vor drei Jahren, am 27. März 2023, ging die Webseite spuren-sichtbar-machen.de online. Was als bescheidenes Pilotprojekt für vier Objekte im Kreis Höxter begann, hat sich zu einer der wichtigsten Plattformen für die Dokumentation und Aufarbeitung judenfeindlicher Objekte in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Heute, zum dreijährigen Jubiläum, blicken wir auf eine Entwicklung zurück, die alle ursprünglichen Erwartungen übertroffen hat.

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Fixing the Boat – Finding Identity – mobiles Escape Room Spiel zu Gast in der Kirche St. Michael in Brakel (25.4. bis 27.5.2026)

Weißer Text auf blauem Aquarellhintergrund lautet: Ein mobiles Escape Room Game von SABRA Fixing The Boat - Finding Identity. (Text mit KI erstellt)

Wer bin ich und was macht mein Leben aus?
Diese Fragen stellt das Modellprojekt Fixing The Boat – Finding Identity – das erste Escape Room Game in Europa, das jüdisches Leben und Identitäten erfahrbar macht.

Die innovative Bildungsreise wurde von SABRA, der Beratungsstelle für Antidiskriminierungsarbeit der jüdischen Gemeinde Düsseldorf, entwickelt.

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Reproduktion judenfeindlicher Mythen auf Kreuzwegstationen in Westbevern

Verwittertes Steinrelief mit der Darstellung dreier bärtiger Männer in Gewändern, von denen einer eine Dornenkrone trägt, die alle eng beieinander stehen und nach rechts blicken, was auf eine religiöse oder biblische Szene schließen lässt. (Text mit KI erstellt)

Beschreibung

Das Todesurteil gegen Jesus von Nazareth wurde vom römischen Statthalter Pontius Pilatus gefällt und von römischen Soldaten ausgeführt. Dennoch zeigt die christliche Ikonografie seit Jahrhunderten immer wieder Darstellungen, in denen Jüdinnen und Juden als treibende Kraft hinter der Verurteilung und Hinrichtung Jesu erscheinen. Diese Bildsprache ist Ausdruck der sogenannten Gottesmordlegende, die Jüdinnen und Juden kollektiv die Schuld am Tod Jesu zuschreibt. Sie hat über Jahrhunderte zur Entstehung und Festigung antisemitischer Stereotype beigetragen und findet sich bis heute in sakraler Kunst. Der Kreuzweg in Westbevern stellt ein Beispiel für diese problematische Tradition dar.

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Judenfeindliche Taufsteinreliefs Ecclesia & Synagoga, röm.-kath. Kirche St. Pankratius, Beckum (Vellern)

Steinschnitzerei mit drei Figuren in Bogenrahmen: eine Frau, die einen Kelch hält, eine zentrale Figur mit Hut und Stab sowie eine Figur mit Flügeln. Über jeder Figur sind Namen eingraviert. Die Schnitzerei zeigt drapierte Gewänder und mittelalterliche Gesichtszüge. (Text mit KI erstellt)

Beschreibung

In der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Pankratius in Beckum (Vellern), deren Ursprünge ins 12. Jahrhundert zurückreichen, befindet sich ein Taufstein, der auf die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert wird .1 Dieser Taufstein zeigt in acht Reliefdarstellungen figürliche Motive, unter denen sich auch ein besonders prägnantes allegorisches Paar befindet: die Ecclesia und die Synagoga. Beide Figuren sind nicht nur durch ihre Attribute, sondern auch durch die über ihnen angebrachten Inschriften eindeutig zu identifizieren. Reproduziert wird durch diese Figuren christliche Judenfeindschaft in Form von Überlegenheitsphantasien gegenüber dem Judentum.

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Reproduktion des judenfeindlichen Gottesmordmythos, röm.-kath. Kirche St. Johannes Baptist, Willebadessen (Fölsen)

Ein klassisches Gemälde, das Jesus mit einer Dornenkrone und gefesselten Händen darstellt, umgeben von römischen Soldaten und Schaulustigen in antiker Kleidung, die eine Szene aus der Passion Christi illustrieren. (Text mit KI erstellt)

Beschreibung

In der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Fölsen, einem Ortsteil von Willebadessen, befinden sich Kreuzwegbilder, deren bildliche Darstellung eine problematische judenfeindliche Symbolik enthält. Die Saalkirche, deren Bau auf 1746 bis 1747 datiert ist, hat eine lange Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Urheber und Entstehungszeit der Kreuzwegbilder sind nicht bekannt, doch die judenfeindliche Botschaft dieser Bilder ist bis heute von Bedeutung.

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